Roman Gilz

Roman Gilz

30 Jahre – Roman Gilz Fotografie

PHOTOGRAPHER / WEB DESIGNER / ARTIST / EDITOR

Ein Fotograf, ein Regisseur, ein Theatermacher in aller Stille – ein Künstler der Inszenierung. Roman Gilz ist nicht irgendein, er ist der Frauenfotograf unserer Zeit.

Bei ihm sind erotische Posen pathetisch, wird das Laszive lebendig.
„Seinen“ Frauen verhilft er auf ihren Bildern zu formvollendeter Schönheit. Staunende Münder auf den Motiven und bei den Betrachtern davor.

Romans Bilder sind anders. Er liebt es, Emotionen, Wünsche, Fetische und Geheimnisse zu
zeigen. Keine steril sauberen Grafiken, keine Models mit perfektem Körper und makelloser Haut.
Das ist ihm zu langweilig. Stattdessen verpackt er in seinen Bildern Phantasien und Geschichten,
die manchmal auch dunkel sein dürfen.

„Die Vergilzung der Welt 2018. Die Zeit ist gekommen und es gibt kein Zurück für Niemanden. Hauptsache, die anderen merken mal, dass ich weiß, was ich tue. Das wäre mal sinnvoll.“ Roman Gilz.

Nichts fasziniert heterosexuelle Männer mehr als das schöne andere Geschlecht. Ein Magazin, das sich eindeutig der Darstellung weiblicher Schönheit widmet, verspricht seinen Käufern alles, was Männern Spaß macht. Dabei macht die Beschäftigung mit Frauen nicht unbedingt Spaß. Spaß ist das falsche Wort.

Die Beschäftigung mit weiblicher Schönheit und die Fotografie von Frauen an sich bedeutet harte Arbeit, keusche Kameraführung und bringt manche Männer an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Roman Gilz schon lange nicht mehr.

Martyrs and Sextacy

„Wichtig ist, dass man bei einem guten Foto immer eine gute Geschichte hat.“ Roman Gilz

Die Geschichte zu einem Foto überlegt er sich vorher. Oder sie entsteht beim Shooting. Gilz liebt und schafft Serien. Sein Favorit ist Martyrs and Sextacy, die er auf einem langen Weg durchkonzipiert hat. „Es ist alles Scheiße gewesen. Dann bin ich spontan nach Berlin gefahren, habe ein Studio gebucht, Mädels, Sexspielzeug.

An einem Nachmittag habe ich es dann geschafft, diese Geschichte aus mir raus zu arbeiten: Das Martyrium der Sexualität. Das war geplant für eine Ausstellung in London und wurde dort 2012 auch gezeigt.“ Das Martyrium der Sexualität – auch das ist die Vergilzung der Welt.

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