Schon im Mittelalter fanden sich vorausgehende Muster der Collage, als in Klöstern Heiligenbilder mit Perlen und Schmetterlingsflügeln ausgeschmückt wurden. Heute nimmt der Collageur Dokumente wie Prospekte, Photographien, Zeitungen oder Abfall und klebt diese Fundsachen auf einen passablen Untergrund, z.b. auf Türen.

Schon im Mittelalter fanden sich vorausgehende Muster der Collage, als in Klöstern Heiligenbilder mit Perlen und Schmetterlingsflügeln ausgeschmückt wurden. Heute nimmt der Collageur Dokumente wie Prospekte, Photographien, Zeitungen oder Abfall und klebt diese Fundsachen auf einen passablen Untergrund, z.b. auf Türen.

Friedrich Frahm, beeindruckt vom Lokalkolorit St. Paulis, hat so „Heiligen- Bilder“ ganz eigener Art geschaffen. Hier hat er die in der Geschichte der Collage bestehende Spannung zwischen abstrakter Spielerei und volksnaher Kunst bewusst eindeutig in Richtung volksnähe aufgelöst. Die naive Wucht seiner einzelnen Exponate wird durch deren Anhäufung (auch die Decken sind mit seinen Collagen versehen) noch intensiviert und kommt in den neuen Räumlichkeiten des Museums besonders eindringlich zur Geltung. Skurril und vielfältig sind seine Collagen, so dass Friedrich Frahm auch schon als „Karl May von St. Pauli“ tituliert wurde.

Bekannt wurde Friedrich Frahm durch seine Tür-Collagen für Alt- Bundeskanzler Helmut Schmidt, Rudolf Augstein (Spiegel), Henry Nannen (Stern) und den Fotografen Günther Zint. Frahms Lebenswerk, das im ersten Moment wirkt wie ein buntes Bilderbuch über sämtliche Kiez-Klischees, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als feinsinniger, oft ironischer Kommentar.

“Der thematische Handlauf ist das ständige Würgen an erotischen Leiterscheinungen unserer Existenz; mit der daraus resultierenden Verlogenheit entsteht der Nährboden für Frahms Kreativität. Der naiven Energie ist nicht zu entkommen; sie provoziert den Griff in den Hosenschlitz alltäglicher Heuchelei.“ schrieb Michael Striewe über Frahms Kunst (www.erotik-frahm-hamburg.de).

Einen großen Schub bekam die Schaffensfreude des mittlerweile 96-Jährigen Friedrich Frahm, als er 1986 einen 200 Quadratmeter großen Dachboden in Hamburg-Altona zur Verfügung gestellt bekam. Hier fand er ein Ambiente, das Kaleidoskop seiner üppigen Fantasie und der Zeit, als er auf St. Pauli lebte, in Form von Collagen zum Ausdruck zu bringen. Mittlerweile sind ca. 1.400 Werke, überwiegend Collagen, entstanden.

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Sie suchen eine besondere Location für ihre Feiern (bis zu 60 Personen)?

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Ein uriger Tresen, ein Klavier - alles umgeben von Friedrich Frahms Werken – sorgen für ein reizvolles Ambiente. Ihren Wünschen entsprechend vermitteln wir auch sehr gerne Catering und Live-Musik. Sollten Sie nur eine Führung für ihre Gruppen wünschen, lassen sich die Werke ohne, besser noch mit angebotenen Getränken erschließen. Es besteht die Möglichkeit, Originale, Poster von zahlreichen Collagen sowie einen Katalog vor Ort zu kaufen. Für Anfragen, Nachfragen oder ihre Buchung kontaktieren sie uns bitte Hier.

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Das Erotik Museum wurde im November 1992 in der Bernhard-Nocht-Strasse 69 im Stadtteil St. Pauli eröffnet. 1997 zog es zum Nobistor.

Das Erotik Museum wurde im November 1992 in der Bernhard-Nocht-Strasse 69 im Stadtteil St. Pauli eröffnet. 1997 zog es zum Nobistor.

Im Jahr 2002 kehrte das Museum wieder in das alte Haus in die Bernhard-Nocht-Strasse zurück. 2005 wurde Friedrich Frahm mit ca. 1.200 Werken auf einer Fläche von 200 Quadratmetern Teil des Museums. Als das Museum 2007 schloss, hatte Friedrich Frahm das Glück, in seinen Räumen bleiben zu dürfen. Auch durfte er den Namen Erotik Art Museum weiterführen. 2012 erfolgte im Rahmen einer neu Bebauung des Areales ein Umzug in die Bernhard-Nocht-Strasse 79.

Einen großen Schub bekam die Schaffensfreude des mittlerweile 96-Jährigen Friedrich Frahm, als er 1986 einen 200 Quadratmeter großen Dachboden in Hamburg-Altona zur Verfügung gestellt bekam. Hier fand er ein Ambiente, das Kaleidoskop seiner üppigen Fantasie und der Zeit, als er auf St. Pauli lebte, in Form von Collagen zum Ausdruck zu bringen. Mittlerweile sind ca. 1.400 Werke, überwiegend Collagen, entstanden.

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Gerd Röser
Lessers Passage 2
22767 Hamburg - Altona

Telefon: 040388810
Telefax: 04038619517
E-Mail: info@erotic-art-museum.com

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