Ausstellungen

Aktuelle Ausstellung: „Plug + Play – 150 Jahre Vibratoren in DDR und BRD“

„Jetzt kommt zusammen, was zusammengehört!“

Was haben Kaffeemühlen, Krähenfüße und die Klitoris mit Vibratoren zu tun?
Und wieso verbinden Schwingschleifer und Schleudern die Sexualität der DDR mit derjenigen der BRD?

Passend zum 30. Geburtstag des Mauerfalls schaut auch die Ausstellung „Plug + Play – 150 Jahre Vibratoren in DDR und BRD“ auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der deutsch-deutschen Bettengeschichte. Wie sahen die ersten Vibratoren aus? Wie vibrierte die DDR? Und was haben „Imperatoren“ und „Wilde Reiter“ damit zu tun? Frei nach dem Motto „Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört!“ spricht diese Ausstellung offen über ein Thema, das uns alle eint: Sexualität und Selbstbefriedigung. Zahlreiche unterhaltsame Exponate, Filme und Fotos erwarten die Besucher. Gekrönt wird die Vernissage von der Buchpräsentation des Bildbandes „Plug + Play 150 Jahre Vibratoren – Ein Jubelband“, der all diese schönen Vibratoren und ihre spannende Geschichte beinhaltet.

Aktuelle Ausstellung: „The Sound of Burlesque“

In ihrer Art, provokativ mit Themen umzugehen, die ohnehin schon herausfordern, sind sie einzigartig: Roman Gilz und Gordan Nikolic arbeiten vor allem an der Darstellung sexuell dominierender Weiblichkeit. Im Rahmen des Reeperbahn Festivals eröffnet das Künstlerduo passenderweise im Erotic Art Museum seine neue Ausstellung „The Sound of Burlesque“.

Dafür haben Gilz und Nikolic in Clubs, Studios und Backstage Stars der Burlesqueszene optisch neu verpackt und porträtiert. Im begleitenden Programm zur Ausstellung übernimmt der ehemalige Gitarrist der Rockband Rudolf Rock & die Schocker, Micky Wolf, das Zepter, befreit Tarantinosound aus seinem engen Korsett – dazu lassen Burlesquestars die Hüllen fallen.

Definitiv etwas für Fans von Liveburlesquerock, falls es das Genre schon gibt. Falls nicht: spätestens mit „The Sound of Burlesque“ ist dieses Genre nicht mehr wegzudenken. Auch nicht für Biedermänner und -frauen.